Architektur ist der Einklang aus Funktion und Gestalt,
aus dem Menschen mit seinen individuellen Bedürfnissen und
den Besonderheiten des Ortes -
hierin besteht die Aufgabe des Architekten.
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Im Sinne dieser Grundsätze bieten wir unseren Kunden das gesamte Leistungsspektrum der HOAI, von der Grundlagenermittlung über die Vorplanung bis zur Genehmigungsplanung, von der Ausführungsplanung bis zur Mitwirkung bei der Vergabe und die Projektüberwachung bis hin zur Bauabnahme, Objektbetreuung und Dokumentation.
Hierbei kann es sich um Neubauten jeglicher Art ebenso wie Um- und Anbauten oder Altbausanierungen handeln wie folgt:
| - | Neubauten: Einfamilienhäuser, Altenpflegeheime, Einkaufszentren, etc. |
| - | Altbausanierung, Modernisierung, Erweiterung oder Umbau |
| - | Planung und Realisierung von Großprojekten mit Bau- und Projektleitung |
| - | Erarbeitung von Nutzungskonzepten |
| - | 3D-Visualiserungen |
| - | Erstellung von Sachverständigen-Gutachten |
Einige wesentliche Aspekte bestimmen unsere Arbeit, vor allem in der Zusammenarbeit mit unserem Auftragnehmer sowie im Sinne einer gelungenen Projektumsetzung.
| - | eine qualifizierte und vorausschauende Planung (große Einsparpotentiale) |
| - | Entwicklung guter Konzepte im Dialog mit dem Bauherrn |
| - | Kompetenz in zukunftsorientiertem Bauen |
| - | großes Engagement und Erfahrung |
| - | Entwicklung nachhaltiger Lösungen, konstruktiv und energetisch |
| - | Transparenz bei der Entwicklung von individuellen Planungslösungen |
| - | Kostensicherheit bei der Umsetzung der Konzepte |
| - | Sicherheitsgefühl des Auftraggebers bei der gesamten Projektabwicklung |

Projektdaten
95 m² WF I 161 m² BGF I 332 m³ BRI I LPH 1-9 I 08.2010-07.2011
Innerhalb eines Gründerzeithauses in der Adolfstraße in Braunschweig wurden in einer der Dachgeschosswohnungen einige grundrissliche Veränderungen sowie der Rückbau einer bestehenden Dachgaube in eine offene Dachterrasse ausgeführt.
Mithilfe der grundlegenden Entkernung und Modernisierung der aus den 70er Jahren stammenden Dachgeschoss-Wohnung entstand so eine grundrisslich neu gestaltete und offene Wohnung nach aktuellen energetischen Anforderungen. Der Abbruch der Dachgaube ermöglichte die Schaffung einer dem Wohnraum vorgelagerten Dachterrasse. Optisch vergrößert sich der Wohnbereich durch die Wahl eines Eichenparketts mit dem farblich abgestimmten Holzbelag der Terrasse bis in den Außenbereich, lediglich unterbrochen durch ein raumhohes/-breites Fenstertürelement mit großzügiger Schiebetür.
Neben dem kombinierten Wohn-/Essbereich ist die Wohnung in einen weiteren Schafraum, ein Gäste-/Arbeitszimmer sowie Bad und Gäste-WC untergliedert.
Die energetische Sanierung erfolgte in Form der Neudämmung sämtlicher Wand- und Deckenflächen sowie dem Austausch aller Fenster bzw. Dachflächenfenster.

Projektdaten
ca. 600 m² Grundstücksfläche I LPH 1-8 I 04.-09.2011
Das Konzept der Außenanlagengestaltung eines Einfamilienhauses besteht in der Positionierung des zu planenden Carportes auf dem Grundstück sowie in der Einbindung des gesamten Zugangs-/Eingangsbereiches in die übriges Grundstücksgestaltung.
Die Lage des Carports an der vorderen Gebäudeecke ermöglicht einerseits kurze Zufahrtsmöglichkeit auf dem Grundstück, andererseits ist so eine Trennung des Gebäudezugangs von der Gartenfläche gegeben. Das seitlich lediglich holzverschalte Carport kann zu diesem Zwecke begrünt werden, um einen gewissen Sichtschutz für die angrenzende Terrasse zu gewährleisten.
Carport und Zugangsweg zum Hauseingang werden mit einem gemeinsamen Dach überspannt, welches hinter dem Eingangsbereich als Wandwinkel nach unten läuft und diesen hiermit einfasst. Eingelassen in die Dachfläche sind zudem Leuchten für Weg, Hauseingang und Carport. Umlaufend um das Haus ist ein Weg geplant, der sich vor dem Ess-/Wohnbereich zu einer mit Holzdielen belegten Terrasse aufweitet.
In Gestaltung und Materialität orientiert sich die Planung an dem modernen und schlichten Erscheinungsbild des Wohnhauses in den Farbtönen weiß-grau-anthrazit, Fußweg und Carportauffahrt sind in anthrazitfarbigem Pflaster ausgeführt, das sich lediglich durch die unterschiedliche Pflasterung voneinander abheben. Das Dach soll mit umlaufendem Metallrand oder alternativ mit hellgrauen Fassadentafeln ausgeführt werden, aufgeständert auf schlanken Metallstützen, lediglich die Aufenthaltsfläche der Terrasse ist in wärmerem Material Holz ausgebildet, ebenso wie die seitliche Carportverschalung.

Aufstockung Gründerzeitvilla
Braunschweig, 2006
Der Dachstuhl einer 1887 erbauten dreigeschossigen Gründerzeitvilla war während des Zweiten Weltkrieges vollständig zerstört und 1950 als flachgeneigtes teilweise bewohntes Mansardengeschoss wieder aufgebaut worden.
Um das Geschoss als adäquate Wohnung nutzen zu können, ist ein Abbruch des bestehenden Dachstuhls sowie die Errichtung eines weiteren Vollgeschosses geplant.
Zentrale Entwurfsidee ist zum einen außenräumlich die Schaffung eines modernen und doch harmonischen oberen Abschlusses der Villa.
Innenräumlich bildet ein klar strukturierter Grundriss spannende Raum- und Blickachsen aus, zum einen in einen straßenseitigen Park, zum anderen in die an den rückwärtigen Garten angrenzende Oker. Der in drei Zonen gegliederte Grundriss bietet dem Nutzer eine freie und offene Wohnform mit zentralem Essplatz sowie fließenden Übergängen zu Küche und Wohnen, gleichzeitig bildet die eingestellte Schrankzone eine nutzungsgerechte Untergliederung in die anschließenden halböffentlichen und privaten Bereiche.
Die oberhalb des bestehenden Vorbaus ausgebildete großzügige Dachterrasse sowie der rückwärtig ergänzte gebäudebreite Balkon erlauben das Wohnen bis in den Außenbereich.

Hamburg, 2001
Text folgt

"Going puplic - Neue Börse"
Strasbourg, 2002
Die präsente Lage des ‚Place de Étoile’ an der unmittelbaren Altstadtgrenze Strasbourgs direkt gegenüber der historischen Börse wird zum Standort einer neuen europaweit agierenden Börse. Entwurfsbestimmend ist die unmittelbare Umgebung des Grundstücks, die zum einen von sehr stark befahrenen Straßen, zum anderen von der direkten innerstädtischen Randlage geprägt wird.
So nimmt das Gebäude in seiner Struktur den Bewegungsfluss der Umgebung auf und spiegelt diesen in Form zweier geneigter, ebenfalls in Bewegung zu sein scheinender Baukörper wider. Mit Besetzung der Uferkante und der Weiterbewegung entlang der westlichen Grundstücksgrenze in den gestalteten Park bildet die neue Börse zum einen ein direktes Gegenüber zur historischen Börse jenseits des ‚Place de la Bourse’, zum anderen kann sie als Bindeglied zwischen der Altstadt im Norden und dem Park bzw. der südlich angrenzenden Stadt verstanden werden. Zugleich formuliert das Gebäude eine öffnende Geste in Richtung der ‚Route de Vienne’ und präsentiert sich so dem internationalen Börsenbesucher. Die Haupterschließung erfolgt über das nach Nordwesten orientierte Foyer, zu dem der aus der Stadt kommende Besucher über einen vorgelagerten Platz gelangt.
Der grundsätzlichen Idee folgend, einen sich nach außen hin präsentierenden, aber gleichzeitig introvertierten Ort des zurückgezogenen ungestörten Arbeitens zu gestalten, gliedert sich der gesamte Gebäudekomplex in die folgenden drei Bereiche:
An der Uferkante angelagert richtet sich der Börsenteil der Stadt und der gegenüberliegenden historischen Börse entgegen, während sich die Akademie nach Süden in den Park erstreckt. Ein in transparenten Ebenen gestalteter Zwischenbereich spannt sich zwischen diesen beiden massiveren Baukörpern auf und lagert sich in Form umgreifender Arme an diese an beziehungsweise schneidet sich hinein. Innerhalb dieses von geneigten, sich aufweitenden und verengenden Ebenen geprägten Bereiches bieten sich dem Besucher interessante Einblicke in das Börsen- und Akademiegeschehen, es ergeben sich ständig neue Blickbeziehungen sowie Ausblicke auf Park und Stadt. Trotz dieser Vernetzung untereinander bleiben Börse und Akademie in ihrem Ablauf unberührt und ermöglichen ungestörtes Arbeiten und Lernen.

"Zipser Weg und neue Mitte" - Clausthal-Zellerfeld
Städtebaulicher Ideenwettbewerb 2001 - 1. Preis
Der Zipser Weg entstand aus dem Durchbruch des seitlich der Adolf-Römer-Straße gelegenen Blocks und entwickelte sich entgegen seiner ursprünglichen Funktion als Anlieferzone für die Geschäftsgebäude zu einer Durchgangsstraße.
Dieser Entwurf sieht eine erneute Schließung des Blocks vor, um damit der Adolf-Römer-Straße in ihrer Funktion als Hauptgeschäftsstraße keine Konkurrenz zu machen, sondern diese eher mit zusätzlicher Aufenthaltsqualität zu stärken.
Die den Block einfassenden Ränder, mithilfe einiger zusätzlicher Wohnbauten an der Sorge gestärkt, bilden in ihrer Zweireihigkeit aus Haupthäusern, privaten Innenhöfen und Nebengebäuden den Rahmen für neu geschaffene Plätze unterschiedlicher Funktionen und Qualitäten. Aus der natürlichen Blockform heraus weiten sich die Plätze trapezförmig nach Süden hin auf und werden lediglich durch einige in den Innenbereich hineinstoßende Gebäude verengt.
Ein durchgehendes, harztypisches Motiv dieses Entwurfs stellt das Wasser dar, das sich begonnen am Kronenplatz in Form von Brunnen, Wasserkaskaden, einem künstlich gestauten Teich und schließlich einem Bach durch das gesamte Entwurfsgebiet bis in den Grünraum südlich der alten Mensa zieht.
Zur öffentlichen Erschließung des Blockinneren stellen Querbeziehungen zur Adolf-Römer-Straße und zur Sorge eine Durchlässigkeit her, die gleichzeitig die Anbindung an nahegelegene Grünräume wie den alten Friedhof und das Krankenhaus darstellen.

visualisierung
Insbesondere im laufenden Entwurfsprozess stellen 3D-Darstellungen der jeweiligen Projekte wichtige Hilfsmittel im gegenseitigen Abstimmungsprozess, bei der laufenden Ideenfindung sowie als Möglichkeit der besseren Vorstellung und Präsentation dar.
Von einfachen abstrakten Darstellungen bis zu photorealistischen Renderings oder Animationen können solche 3D-Visualisierungen Teil eines bestehenden Projektes sein, im Rahmen einer Präsentation oder eines Wettbewerbsbeitrages entstehen oder als eigenständiges Projekt je nach Wunsch und Anforderung erstellt werden.
Zur Veranschaulichung der unterschiedlichen Möglichkeiten dienen die dargestellten Beispielvisualisierungen, die selbstständig erstellt für eigene Projekte oder in Zuarbeit für andere Architekturbüros entstanden sind (entsprechend der Bildbeschriftungen).

Projektdaten
303 m² NF I 353 m² BGF I 1.200 m³ BRI I LPH 1-9 I 02.-05.2011
Das Anfang des Jahres 2011 neu gegründete Dentallabor "Zahnwerk GmbH" suchte zum Betrieb eines gewerblichen Labors Räumlichkeiten in Braunschweig.
Die bisher als orthopädische Praxis genutzten Räumlichkeiten im 1. Obergeschoss eines Ärzte- bzw. Einkaufszentrums mit einer Nutzfläche von ca. 300 qm wurden hierzu gemäß der gestellten räumlichen und technischen Anforderungen umgebaut.
Hierzu wurden einige speziell aus der bisherigen Nutzung resultierenden Raumelemente (wie Umkleidekabinen, einzelne kleine Durchgangsräume etc.) zurückgebaut und weitere Wandteile abgebrochen, verändert und neue erstellt. Die daraus entstehende neue Raumaufteilung sieht einzelne von einem umlaufenden Flurbereich zugängliche Räume vor, im Innenbereich befinden sich der neu gestaltete WC-Bereich sowie der Gussraum ohne Tageslichtbedarf.
Das Konzept ermöglicht so für die Arbeitsräume sowie Gips-, Keramik- und Sozialraum durch die Positionierung an der Fassade mit durchgehenden Fensterbändern eine optimal natürliche Belichtung und damit bestmögliche Arbeitsverhältnisse.
Zur optimalen Nutzung der Räumlichkeiten als Labor war zudem die Planung und Herstellung einer zentralen Gas- und Druckluftversorgung, eine nahezu vollständige Klimatisierung sowie eine Erweiterung der elektrischen Versorgung notwendig.
Über einen neu hergestellten Durchbruch zu der angrenzenden Zahnarztpraxis wird eine interne Verbindung hergestellt, die den Ärzten und Patienten die Möglichkeit einer direkten Zusammenarbeit bietet.
Innenräumlich orientiert sich das Dentallabor in der Materialität und Farbgebung an dem Firmenlogo. Ein durchgehend einheitlicher anthrazitfarbener Bodenbelag fasst die Räume zusammen, einzelne Elemente wir der Tresen, die Türzargen und die Folienbeschriftung des Windfangs im Eingangsbereichs nehmen den Rotton des Logos auf.

Projektdaten
146 m² NF I 172 m² BGF I 585 m³ BRI I LPH 1-9 I 06.-10.2011
Mit Gründung der "Zahnwerk GmbH" lagerte die angrenzende zahnärztliche Gemeinschaftspraxis ihre bestehenden Laborräume in das neue Labor aus und es erfolgte ein Umbau der Praxis zur Erweiterung der Behandlungsräume sowie eine Umgestaltung des Wartebereichs.
Die bisherigen Laborräume wurden in zwei neue Behandlungszimmer sowie eine Mitarbeiterumkleide umgebaut und der Wartebereich aufgrund des erhöhten Bedarfs vergrößert. Im Übergang zum Dentallabor entstanden ein weiterer Behandlungsraum sowie der Sterilisationsraum.
Im Zuge des Umbaus wurde die gesamte Zahnarztpraxis mit neuen Bodenbelägen ausgestattet und die abgehängten Decken wurden teilweise erneuert.
Mit der Erweiterung um 3 neue Behandlungsräume war auch eine technische Anbindung an die bestehende Gas- und Druckluftanlage notwendig, ebenso wie eine Erweiterung der bestehenden Klimatisierung.

| Umbau eines denkmalgeschützten Gründerzeithauses, Braunschweig | |
Projektdaten
150 m² NF I LPH 1-9 I seit 10.2010
Im Zuge der Umgestaltung einer Wohnung im 2. Obergeschoss eines denkmalgeschützten Gründerzeithauses ist der Ausbau des Dachgeschosses mit Wegnahme der hofseitigen Dachgaube zugunsten einer Dachterrasse geplant.
Im neu gestalteten Dachgeschoss wird ein Wohnraum vorgesehen mit Zugang zur ca. 25m² großen Dachterrasse. Im 2.OG befinden sich Schlafen, Gäste-/Kinderzimmer, die Wohnküche mit großzügigem Essbereich sowie ein neu gestaltetes Bad und Gäste-WC.
Der Zugang zum Dachgeschoss wird verändert und angepasst.
Mit Dämmung des Dachstuhls werden im Rahmen der energetischen Modernisierung auch sämtliche Fenster des gesamten Gebäudes ausgetauscht und anstelle der bisherigen Kunststofffenster neue denkmalschutzrechtlich abgestimmte Holzfenster eingebaut.
Eine Umgestaltung des Außenbereiches, insbesondere des rückwärtigen Grundstücks ist durch die baurechtliche Anforderung eines 2. Rettungsweges erforderlich. Hierbei wird die Zufahrt verbreitert sowie die Hoffläche vergrößert, vorhandene Stellplätze verlegt sowie eine zusätzliche Carportanlage angedacht.

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